[Translate to Deutsch, leichte Sprache:] Bereitschaften im Notfall Foto: A. Zelck / DRKS
BereitschaftBereitschafts-Dienste

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Bereitschafts-Dienste für den Not-Fall

In vielen Lebens-Lagen sind unsere Bereitschaften sehr wichtig.
Zum Beispiel bei einem Auto-Unfall.
Oder bei Natur-Katastrophen und in vielen anderen Situationen.
Dann brauchen Menschen in Not schnelle Hilfe.
Diese Hilfe leistet die Bereitschaft vom Deutschen Roten Kreuz.

Jeden Tag und überall helfen unsere Bereitschaften bei Not-Fällen.
Sie sind auf alles vorbereitet und sehr gut ausgebildet.
Die Bereitschaften sind ein Teil der Hilfe-Kette:

  • Beratung
  • Vor-Sorge
  • Rettung
  • Betreuung
  • Pflege
  • Nach-Sorge

Die richtige Hilfe bei allen kleinen und großen Not-Fällen

Unsere Bereitschaften haben verschiedene Einsatz-Bereiche.
Zum Beispiel:

  • Sanitäter-Einsätze bei Konzerten und anderen Veranstaltungen
  • Versorgung von Verletzten nach einem Unfall
  • Seelische Betreuung für Menschen nach schlimmen Ereignissen
  • Aufbau von Not-Schlaf-Plätzen nach Katastrophen
  • Suche nach Menschen mit Spür-Hunden
  • Unterstützung für den Blut-Spende-Dienst
  • Suche nach Familien-Mitglieder in Kriegs-Gebieten

Katastrophen-Netz

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil von einem großen Hilfs-Netz.
Dieses Hilfs-Netz rettet Menschen und hilft auf der ganzen Welt.
Dabei arbeiten wir sehr eng zusammen mit anderen.
Vor allem auch in anderen Ländern.
Denn auch dort wird die Hilfe von unserer Bereitschaft oft gebraucht.

Die Bereitschaft Eppelheim

In der Bereitschaft ist der Großteil der aktiven Helfer des Ortsvereins organisiert. Mit den drei Bereichen „Sanitätsdienst“, „Information und Kommunikation“ und „Technik und Sicherheit“ ist der Ortsverein Eppelheim breit aufgestellt – für jeden ist etwas dabei!

  • Sanitätsdienst
    Foto: DRK Eppelheim

    Unsere Sanitätsgruppe besteht derzeit aus etwa 30 aktiven Helferinnen und Helfern. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben. So betreuen sie unsere Blutspendetermine oder Veranstaltungen im Sanitätsdienst. Auch für den Notfall - wie ein Zugunglück oder Großbrand - sind sie bestens gerüstet und für den Schutz unserer Bevölkerung im Einsatz.

    Ausbildung

    Unsere Helfer werden umfassend ausgebildet: Seminare im Sanitäts- und Betreuungsbereich, Technik und Sicherheit sowie weiterführende Lehrgänge zum Rettungssanitäter stehen dabei auf dem Programm. Denn wenn es nötig ist, unterstützt unsere Sanitätsgruppe als Schnelleinsatzgruppe auch den Rettungsdienst, zum Beispiel bei Großschadenslagen.

    Sanitätsdienst im Katastrophenschutz

    Der Sanitätsdienst ist ein Fachdienst des Katastrophenschutzes in Deutschland. Seine Aufgabe ist die Versorgung der Menschen bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Das umfasst vor allem die Schaffung von erforderlicher Infrastruktur durch Aufbau von Behandlungsplätzen und die Einrichtung von Rettungsmittelhalteplätzen. Die Einheiten des Sanitätsdienstes bestehen aus ehrenamtlichen Helfern, die für ihre Tätigkeit eine entsprechende Fachdienstausbildung absolvieren.

    Der Sanitätsdienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage die Menschen zu versorgen, die durch diese Situation verletzt wurden oder erkrankt sind. Unverletzt Betroffene werden dagegen vom Betreuungsdienst übernommen. Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit dem Rettungsdienst zusammen.

  • Technik und Sicherheit
    Foto: DRK Eppelheim

    Unsere Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet die technische Unterstützung des Sanitätsdienstes und der Betreuungsgruppen. Sie übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der gesamten Einheit im Einsatz. Gegebenenfalls ist es auch ihre Aufgabe, sich mit anderen Organisationen, wie Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk (THW) abzustimmen. Die Gruppe Technik und Sicherheit (TuS) in unserem Ortsverein setzt sich aus 15 Freiwilligen aus Eppelheim und Umgebung zusammen.

    Unsere Aufgaben

    • handwerklich-technischen Tätigkeiten
    • Aufbau von Zelten
    • sicherheitsgerechte Einrichtung und Betrieb von technischen Geräten und Anlagen - wie Stromversorgung, Beleuchtung, Heizgeräte
    • Überwachung der technischen Geräte
    • Mitwirkung bei der Logistik der gesamten Einheit
    • Überwachung des Atem- und Körperschutzes der Einsatzkräfte
    • technische Unterstützung bei Personen-Dekontamination
    • fachliche Beratung bei Unfällen mit chemischen oder radiologischen Stoffen
    • Durchführung technischer Maßnahmen zum Schutz der Einheit bei Unfällen mit Gefahrstoffen
    • Einhaltung gesetzlicher Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und anderer Sicherheitsvorschriften überwachen

     

     

  • Information und Kommunikation

    Insbesondere bei Großeinsätzen stellt die Kommunikation und Koordination der verschiedenen, am Einsatz beteiligten Kräfte ein Hauptproblem der Einsatzführung dar. Vielfältige Informationsdefizite zwischen den eingesetzten Fachgruppen und der Führungsgruppe entstehen durch

    • unübersichtliche, entfernte Einsatzgebiete
    • mehrere eingesetzte Fachorganisationen und Gruppen
    • viele Verletzte und betroffene Personen
    • das unterschiedliche Aufgabenspektrum.

    Die bei Großeinsätzen bestehenden Probleme sind seit vielen Jahren bekannt und haben sich insbesondere auch durch die Schadensereignisse und Katastrophen der vergangenen Jahre verschärft. Als Reaktion auf die bestehenden Probleme wurde bereits im Jahre 1956 die Fernmeldegruppe Eppelheim gegründet. Einst mit Feldtelefonen und einfachen Funkgeräten ausgestattet, konnte die Kommunikation der Einsatzkräfte bei Großeinsätzen und Veranstaltungen bereits sichergestellt werden. Der damals in Dienst gestellte Fernmeldewagen wurde nun nach 15 Jahren Nutzung ausgemustert. Damit eine funktionierende und moderne Kommunikation auch künftig sichergestellt ist, stellt die Bereitschaft Eppelheim seit Anfang des Jahres 2004 die vom Deutschen Roten Kreuz neu geschaffene Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) Rhein Neckar. Die Ausrüstung wurde, dem technischen Fortschritt in einem modernen Kommunikationszeitalter entsprechend ergänzt und angepasst.

    Unsere Aufgaben

    Die Aufgaben der Gruppe sind speziell und erfordern schon deshalb eine qualifizierte Schulung des Personals.

    Im Folgenden sind einige grundlegende Aufgaben der Informations- und Kommunikationsgruppe aufgeführt.

    Die Informations- und Kommunikationsgruppe

    • unterstützt die Einsatzkräfte durch EDV Technik
    • verbindet die Einsatzkräfte mit dem öffentlichen Fernsprechnetz und Internet
    • baut und unterhält Fernsprechleitungen
    • betreibt die Funkstellen im 4m- und 2m-Band
    • nimmt Nachrichten per Fax, Funk, E-Mail oder Telefon entgegen
    • setzt Nachrichten per Fax, Funk, E-Mail oder Telefon ab
    • beschafft Informationen und Datenmaterial für die beteiligten Einsatzkräfte
    • navigiert die Einsatzkräfte
    • leitet Nachrichten an die entsprechenden Facheinheiten weiter
    • leitet und überwacht den Funkverkehr
    • dokumentiert den Kommunikationsverkehr und Einsatzverlauf
    • unterstützt die zentralen und dezentralen Einsatzleitungen
    • kommuniziert mit der zentralen Leitstelle und anderen Einrichtungen.

    Die IuK Gruppe arbeitet eng mit der Gruppe „Technik und Sicherheit“ (TuS) zusammen.


    Die Alarmierung der IuK Gruppe kann zu jeder Zeit über die Rettungsleitstelle Heidelberg erfolgen. Entsprechend der Alarmierungsordnung rückt das Team mit dem Einsatzleitwagen (ELW) und einer Drei-Mann-Besatzung aus. Im Bedarfsfall kann weiteres Personal und zusätzliches Material nachgefordert werden.
    Bei Großveranstaltungen steht das Einsatzleitfahrzeug zur Unterstützung der örtlichen Führung und Leitung zur Verfügung.
    Bei Sanitätsdiensten wird das Fahrzeug aufgrund seiner variablen Ausstattung als mobile Sanitätsstation eingesetzt.


    Die umfangreiche Technik und die starke Arbeitsbelastung im Einsatz erfordern eine spezielle Ausbildung des Personals, die zum einen extern an der DRK Landesschule erfolgt und zum anderen durch regelmäßige Aus- und Fortbildungen zum Beispiel im Rahmen von Übungen sichergestellt wird.

  • Notfall- und Krankentransport-Verstärkung

    Jährlich nimmt durchschnittlich jeder 9. Bürger eine der Leistungen des Rettungsdienstes (Notfallrettung und Krankentransport) in Anspruch. Als größter rettungsdienstlicher Leistungserbringer in Deutschland verfügt das DRK über ein Netz von über 1.400 Rettungswachen und knapp 4.700 Notarztwagen, Rettungswagen, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge, die täglich überall im Land unterwegs sind. Das DRK stellt auch in vielen Fällen das neben dem Notarzt auf den Rettungshubschraubern eingesetzte rettungsdienstliche Personal. Jährlich werden über 1,9 Mio. Notfälle versorgt und rund 2,8 Mio. Krankentransporte durchgeführt.

    Auch Rhein-Neckar-Kreis mit den Städten Heidelberg und Mannheim steigen die Einsatzzahlen mit jedem Jahr an. Aus diesem Grunde und um schnelle Hilfe für Sie zu gewährleisten gibt es im Ortsverein Eppelheim eine Notfall- und Krankentransportverstärkung. Hier fahren ehrenamtlich Mitglieder der Bereitschaft Eppelheim. Insbesondere in Zeiten mit hohem Einsatzaufkommen unterstützen unsere Helfer den hauptamtlichen Rettungsdienst und helfen so, die Wartezeiten auf einen Krankentransport gering zu halten.

  • Interessiert? Mitmachen!

    Wir treffen uns jeden Montag um 20 Uhr in unserem Bereitschaftsheim (Heinrich-Schwegler-Straße 1, 69214 Eppelheim), um gemeinsam Gelerntes aufzufrischen. Die Themen wechseln dabei wöchentlich zwischen den verschiedenen Schwerpunkten. Interessierte sind jederzeit willkommen, gerne stehen wir auch im Vorfeld für Fragen zur Verfügung (Kontaktdaten siehe oben).