DRK Presseinformationen https://www.drk-eppelheim.de de DRK Thu, 22 Apr 2021 21:39:21 +0200 Thu, 22 Apr 2021 21:39:21 +0200 TYPO3 EXT:news news-176 Sat, 13 Mar 2021 14:18:03 +0100 158 lebensrettende Blutkonserven Blutspendetermin des DRK Eppelheim war ausgebucht / Erstspenderzahl erfreulich hoch https://www.drk-eppelheim.de/aktuell/presse-service/meldung/158-lebensrettende-blutkonserven-blutspendetermin-des-drk-eppelheim-war-ausgebucht-erstspenderzahl-erfreulich-hoch.html Eppelheim. (sg) Spontan zur Blutspende zu gehen, wenn man gerade Lust und Zeit hat, gehört der Vergangenheit an. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist ein Besuch der Blutspendentermine von DRK und dem Blutspendedienst Baden-Württemberg / Hessen nur noch mit Voranmeldung und Terminreservierung möglich. „Das funktioniert prima. Unser Spendentermin ist ausgebucht und wir kommen auf ähnliche Blutspenderzahlen wie vorher“, informiert Helmut Dörr, Leiter der Eppelheimer Rotkreuz-Bereitschaft. Er hofft, dass dieses Anmeldesystem auch nach der Pandemie beibehalten wird. „Jeder Spender kann jetzt seine Blutspende besser planen und hat keine langen Wartezeiten“, erklärt er. Auch für die Mitglieder des örtlichen DRK und die Mitarbeiter des Blutspendedienstes ist es in der Rudolf-Wild-Halle ein angenehmeres und stressfreieres Arbeiten, da durch Terminreservierung Stoßzeiten und lange Warteschlangen der Vergangenheit angehören. Beim ersten Blutspendentermin des DRK Eppelheim in diesem Jahr, der federführend vom stellvertretenden Bereitschaftsleiter Jens Hillger organisiert wurde, waren alle zur Verfügung gestellten Zeitfenster ausgebucht. Insgesamt kamen 173 Personen zur Blutspende. 158 wurden zur Spende zugelassen. Die Erstspenderzahl war mit 46 Personen erfreulich hoch. „Wir stellen auf Wunsch jedem Erstspender jemanden von unserem Team zur Seite, der ihm alles zeigt und den Ablauf erklärt“, informiert Dörr. Händedesinfektion und Fiebermessen erfolgt gleich im Eingangsbereich. Erst danach wird man zur Anmeldung weitergeleitet. Dort bekommt jeder Spender einen Fragebogen, der ausgefüllt werden muss. Danach übernehmen die Mitarbeiter des Blutspendedienstes die Erstuntersuchung. Blutdruck und Fieber wird gemessen und der Hämoglobinwert bestimmt. Ist der zu niedrig oder zu hoch, kann dies bereits zu einer Rückstellung führen. Es folgt das Arztgespräch und erst, wenn keine Hinderungsgründe vorliegen, ist man zur Blutspende zugelassen und darf auf einer Liege Platz nehmen. Sobald 500 Milliliter Blut entnommen sind, nehmen die Spender im beaufsichtigten Ruhebereich Platz. Statt einem Imbiss vor Ort bekommt jeder Spender als Dankeschön eine gut gefüllte Provianttasche als „Stärkung to go“ mit nach Hause.

Um für die Behandlung von Unfallopfern, Patienten mit Krebs oder anderen schweren Erkrankungen genügend Spenderblut vorrätig zu haben, bietet das DRK Eppelheim zusammen mit dem Blutspendedienst in diesem Jahr erstmalig drei Blutspendentermine an. Die beiden nächsten Termine sind am Donnerstag, 10. Juni, und Montag, 29. November.

Bild und Text: Presseservice Geschwill

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news-173 Fri, 04 Dec 2020 20:40:19 +0100 Corona Pandemie sorgt für hohe Zahl an Erstspendern https://www.drk-eppelheim.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-pandemie-sorgt-fuer-hohe-zahl-an-erstspendern.html Blutspendetermin war ausgebucht / Örtliches Rotkreuz möchte nächstes Jahr drei Spendentermine anbieten Eppelheim. (sg) Blut zu spenden, war schon immer wichtig. In Zeiten von Corona sehen aber immer mehr Menschen diese Dringlichkeit und gehen zur Blutspende. Dies belegte der Spendentermin in der Rudolf-Wild-Halle eindrucksvoll. Obwohl das örtliche Rotkreuz mit seinem Bereitschaftsteam und der Blutspendedienst Baden-Württemberg / Hessen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr in Eppelheim zur Blutspende aufgerufen haben, waren die von 14 bis 19.30 Uhr zur Verfügung stehenden Zeitblocks komplett ausgebucht. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Jens Hillger teilte mit, dass das örtliches Rotkreuz im nächsten Jahr sogar drei Spendentermine plant. Von den angemeldeten 180 Spendenwilligen waren 173 erschienen. Nach ärztlicher Anamnese konnten 150 zur Blutspende zugelassen werden und auf der Liege Platz nehmen. „Was uns besonders freut, ist die stolze Zahl von 40 Erstspendern“, betonte DRK-Vorsitzender Dieter Hölzel.
Vor Ort koordinierte die Rotkreuz-Bereitschaft den Ablauf der Blutspende. Die Mitglieder übernahmen unter der Leitung von Bereitschaftsleiter Helmut Dörr und dessen Stellvertreter Jens Hillger die Einlasskontrolle mit Fiebermessung sowie die Registrierung und schließlich auch die Betreuung der Spender während und nach der Blutentnahme. Der Blutspendedienst war mit drei Ärzten und zehn Mitarbeitern im Einsatz. Weil Corona-bedingt kein Imbiss angeboten werden konnte, durfte sich jeder Spender eine gut gefüllte Verpflegungstasche mit nach Hause nehmen.
Da sich alle Spendenwilligen vorab anmelden mussten und sich ein Zeitfenster aussuchen konnten, kam es bei der Blutspende kaum zu Wartezeiten an den verschiedenen Stationen. Es lief alles gut organisiert und koordiniert ab. Das freute auch DRK Referent Markus Hieronymus vom Blutspendedienst Baden-Württemberg / Hessen. „Die Vorabterminierung ist für uns und alle Spender von Vorteil“, bestätigte er. Dass es „unheimlich wichtig“ ist, die Blutspendentermine wahrzunehmen, machte Hieronymus anhand von Zahlen deutlich. „Allein in Baden-Württemberg werden täglich in den Krankenhäusern knapp 2000 Blutspenden benötigt.“ Zwar sei derzeit die Lage bei den Blutbanken nicht kritisch, aber man befinde sich auch nicht in einer Wohlfühlzone. „Es bedarf auch weiterhin vieler Spender und Blutspendentermine, die möglichst alle ausgebucht sind, damit der Bedarf an Blut immer gedeckt werden kann“, betonte er. Wie Hieronymus ausführte, werden die meisten Blutpräparate zur Behandlung von Krebs-, Magen-Darm- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen benötigt. Auf Spenderblut angewiesen sind auch Patienten, die nach einem Unfall einen starken Blutverlust erlitten haben, eine Organtransplantation benötigen oder Komplikationen bei einer Geburt erleiden. Das Covid-19-Virus könne nicht übers Blut übertragen werden, informierte der DRK-Referent. Und damit sich Blutspender nicht beim Spendentermin anstecken, gibt es für die Spendentermine sehr strenge Hygienevorgaben, die peinlichst genau eingehalten werden.

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